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Mein komplettes Wander- & Foto-Setup
Beim Wandern muss die Ausrüstung zwei Dinge gleichzeitig schaffen: höchste Bildqualität für Landschaft, Details und ferne Motive – und sich trotzdem einen ganzen Tag tragen lassen. Über die Zeit hat sich bei mir ein Setup ergeben, bei dem jedes Teil einen klaren Job hat. Hier ist alles, was mit auf Tour kommt – und warum genau das.
Das Herzstück – Sony Alpha 7R V
Die Sony A7R V liefert mit 61 Megapixeln den Spielraum, den Landschaftsbilder brauchen: starke Zuschnitte, große Drucke, feine Strukturen. Der robuste, wetterfeste Body ist für draußen gemacht – Regen, Staub und kalte Morgen inklusive. Sie ist die Basis, auf die das ganze restliche Setup aufbaut.
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Die Objektive
Drei Objektive decken auf der Wanderung praktisch jede Situation ab, ein viertes hat einen Sonderzweck.
Sony FE 16–35 mm f/2.8 GM II
Der Weitwinkel für weite Täler, Wald und Himmel – das Arbeitstier für die großen Panoramen auf Tour.
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Sony FE 90 mm f/2.8 Makro G OSS
Für Flora, Tau, Pilze und alles Kleine am Wegesrand. Die Brennweite, mit der die Details entstehen, die andere übersehen.
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Sony FE 100–400 mm f/4.5–5.6 GM OSS + Telekonverter
Holt Tiere und entfernte Bergrücken heran, ohne sie zu stören. Mit dem Telekonverter reicht die Brennweite noch weiter – ideal für scheue Motive aus sicherer Distanz.
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Sony FE 24–70 mm f/2.8 GM II
Dieses Objektiv ist nicht primär fürs Wandern gedacht. Den Allrounder habe ich für Feiern und Events, wo ich nicht ständig das Objektiv wechseln will und mit einer Brennweite flexibel durch die ganze Situation komme.
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Licht im Griff – zwei K&F Magnetfilter-Sets
Statt fest verschraubter Filter setze ich komplett auf das Magnetsystem von K&F – Filter werden aufgesetzt statt eingedreht, der Wechsel geht in Sekunden direkt auf der Tour. Zwei Sets decken bei mir alles ab:
K&F Nano-Xcel-Serie (CPL + ND8 + ND64)
Mit Adapterring und Objektivdeckel, 28-fach mehrschichtvergütet. Der Polfilter bringt kräftigere Farben und nimmt Reflexe von Wasser und Laub; die ND-Filter (ND8/ND64) ermöglichen lange Belichtungszeiten an Wasserfällen und Bächen, auch bei Tageslicht.
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K&F Nano-X-Serie, magnetisches 1s-Wechselfilter 5er-Pack
CPL + variabler ND (VND2-32) + schwarzer Diffusionsfilter 1/4, dazu magnetischer Basisring und Objektivdeckel-Set mit Aufbewahrungsetui, 28-fach mehrschichtvergütet. Der variable ND ersetzt mehrere feste ND-Stärken in einem Filter, der Diffusionsfilter gibt Videos und Available-Light-Aufnahmen einen weicheren, filmischeren Look.
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So trage ich alles
Auf Streckenwanderungen: Höhenhorn „Allalin” Softshellweste
Auf längeren Streckenwanderungen habe ich ohnehin einen Rucksack mit Trinkblase dabei – ein zweiter Kamerarucksack auf dem Rücken stört da nur. Die Lösung ist eine Weste: die Höhenhorn Allalin Softshell. Die Objektive wandern in die Seitentaschen, selbst das große Tele passt rein. So habe ich die komplette Ausrüstung direkt am Körper, alles griffbereit, nichts drückt zusätzlich auf den Rücken – und der Objektivwechsel geht in Sekunden, ohne absetzen zu müssen.
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Für Transport und Reise: Lowepro ProTactic BP 350 AW III
Wenn das Equipment von A nach B kommen muss, übernimmt der Lowepro-Fotorucksack: wetterfest, sicher gepolstert und bewusst so ausgewählt, dass er als Handgepäck mit in den Flieger passt. Auf der eigentlichen Wanderung bleibt er dann am Auto oder im Quartier – unterwegs trage ich die Weste.
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Bekleidung – funktional von Kopf bis Fuß
Nicht nur die Kamera muss zur Tour passen, auch die Kleidung. Mein Standard:
Merino-Shirt (Kurzarm)
Atmungsaktiv und geruchshemmend, hält auch an langen Tagen frisch. Merino reguliert die Temperatur und trocknet schnell – ideal beim Wandern.
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VAUDE „Farley Stretch T-Zip III” Trekkinghose
Elastisch, strapazierfähig und schnelltrocknend, umweltfreundlich produziert. Per Zip-Off in Sekunden zur Bermuda, wenn es wärmer wird. Praktischer Nebeneffekt: In die Hosentasche passt locker mein kleines Stativ.
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FALKE „TK2 Cool Short” Wandersocken
Kühlendes Lyocell-Funktionsmaterial, mittelstarke Polsterung und Anti-Blasen-Eigenschaften. Genau das, was die Füße auf langen Strecken brauchen.
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Stabiler Stand – zwei Stative für zwei Situationen
Ulanzi MT90 Reisestativ
Steckt einfach in der Hosentasche und ist immer dabei. Für schnelle Stabilisierung unterwegs, ohne extra etwas tragen zu müssen.
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Aluminium-Stativ O254A1 + BH-28L Kugelkopf
4 Segmente, bis 10 kg Tragkraft. Das große Stativ kommt gezielt mit, wenn ich vorher weiß, dass sich am Ziel etwas Besonderes lohnt – etwa für lange Belichtungen, die Blaue Stunde oder Tele-Aufnahmen mit dem 100–400er.
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Kleine Videos unterwegs – Insta360 GO 3S
Für kurze Clips zwischendurch nehme ich die Insta360 GO 3S mit – eine winzige Action-Kamera, kaum größer als ein Daumen. Sie lässt sich schnell anclippen oder magnetisch befestigen und ist sofort startklar, ohne extra Equipment aufzubauen. Ideal, um spontane Momente auf der Tour als kleines Video festzuhalten, ohne die große Kamera dafür zu unterbrechen.
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Strom & Speicher
Damit der lange Tag nicht vorzeitig endet:
- 3× Sony NP-FZ100 Akku + Doppellader BC-ZD1 – genug Reserve für lange Tage. NP-FZ100 Akku ansehen · BC-ZD1 Ladegerät ansehen
- Batteriegriff VG-C4EM – mehr Laufzeit und besserer Griff im Hochformat. VG-C4EM ansehen
- Fernbedienung RMT-VP2 – verwacklungsfreie Auslösung, z. B. bei Langzeitbelichtung. RMT-VP2 ansehen
- 2× Sony SDXC UHS-II R300 TOUGH – schnelle, bruchfeste Speicherkarten. SDXC TOUGH R300 ansehen
Beispielbilder aus diesem Setup
Ein paar Aufnahmen, die mit genau dieser Ausrüstung entstanden sind:
Fazit
Das ist ein kompromissloses, aber tragbares Setup – jedes Teil hat auf der Wanderung einen klaren Job. Die Weste macht die große Kamera streckentauglich, die Filter holen das Maximum aus dem Licht, und vom Weitwinkel bis zum Tele ist jede Situation abgedeckt. Genau so entstehen die Bilder, die du hier auf den Touren siehst.
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